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Sozialzentrum Sölden

Sozialzentrum Sölden

Leben im Alter, statt einfach nur altern, das ist die Idee, die DIN A4 Architektur nicht in Stein gemeißelt, sondern in Holz errichtet hat. Die Zweiteilung nach den verschiedenen Bedürfnissen der Bewohner/-innen – Pflege oder Betreuung – spiegelt sich im Gebäude wieder: Es gibt zwei leicht versetzte Baukörper, die zentral auf dem Grundstück im Ortszentrum platziert sind. „Durch die Abstufung zum Hang reagieren wir auf die Nähe des bestehenden Altenheimes, durch die Höhendifferenzierung entsteht eine vormittags besonnte Dachterrasse. Besonders wichtig waren uns wind- und wettergeschützte Zonen, die zum Verweilen im Freien einladen“, sagt der Projektleiter Christian Fuchs. Im Inneren schaffen großzügige Lichthöfe freundliche Aufenthalts- und Bewegungsbereiche, die für die Bewohner/-innen Orte des Miteinanders und der Kommunikation sind.

HOLZ STATT STEIN

Auch in Bauweise und Materialien reflektiert sich der soziale Gedanke: „Der Baukörper ist in Hybridbauweise errichtet, ressourcenschonenden Materialien haben wir den Vorzug gegeben”, erklärt Fuchs. Holz ist deshalb der zentrale Baustoff, innen wie außen; veredelt mit Beschichtungen von ADLER, ebenfalls innen wie außen.

 

Die Fassade ist der Inbegriff des „Alterns in Würde“: bedeckt von traditionellen Tiroler Fichtenschindeln, wie sie seit Jahrhunderten ehrwürdige Bauernhöfe genauso wie kleine Stadel zieren und vielen Bewohner/-innen sicherlich schöne Erinnerungen bescheren. Natürlicherweise ergrauen die Schindeln im Alter nicht nur, sondern „versilbern“ sogar – allerdings je nach Wetter- und Sonnenexposition ungleichmäßig. Beim Sozialzentrum Sölden hat der Traditionsbetrieb „Astner Holzschindeln“ daher etwas nachgeholfen: Alle 60.000 Schindeln wurden vor dem Verlegen in Pullex Silverwood im Farbton Aluminiumgrau getaucht. So strahlen sie von Anfang an in edlem Silber und sind zudem vor Schädlingen und ungleichmäßiger Abwitterung geschützt. Auch das ist eine Konsequenz aus dem Gedanken, Ressourcen zu schonen und nachhaltig zu arbeiten.

ZUHAUSE STATT HEIM

Innen zeichnet die Tischlerei „Lenhart der Tischler GmbH“ für einen nachhaltigen Möbelbau mit dem Naturmaterial Holz verantwortlich. Das entspricht ganz der sonnig-luftigen und gesunden Atmosphäre, die die Architektur schafft. Lenhart hat nicht nur 26 Heimzimmer und neun Wohnungen mit Schränken, Türen, Anrichten und Badmöbeln ausgestattet, sondern auch die Stationsküchen, Büros, Sitzbereiche in den Lichthöfen, den Kinderhort und die Kapelle ausgebaut – alles in Esche furniert und matt lackiert. Dabei kamen ADLER Legnopur und ADLER Innolux Mehrschichtlack zum Einsatz. Bei den besonders beanspruchten Küchenmöbeln griff der Tischler auf ADLER PUR-Strong zurück. Das Ergebnis sind helle, hochwertige und individuelle Möbel, die für die Bewohner/-innen ein Zuhause schaffen statt nur ein Heim.

 

So hat Sölden jetzt einen würdigen Ort für seine älteren Bewohner: mittendrin, voller Leben, freundlich, kommunikativ und nachhaltig.

Projekt Fakten
Objekt
Sozialzentrum Sölden, AT
Bauherr
Gemeinde Sölden
Verwendete Produkte
Planer
DI Christian Fuchs, DIN A4 Architektur
Fertigstellung
2018
Ausführende Firmen
Holzschindeln Astner, Wiesing Lenhart der Tischler GmbH, Zams

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